Salzburg - Bei einer Einbrecherjagd im Salzburger Stadtteil Gnigl hat Mittwochvormittag ein Polizeihund zugebissen. Die zwei Verdächtigen konnten trotzdem entkommen. Einer der gesuchten Männer dürfte allerdings durch den Biss des Polizeihundes verletzt sein. Die Fahndung nach den Männern verlief bisher erfolglos, berichtete die Exekutive.

In der Nacht auf Mittwoch kam es in Salzburg zu 15 Einbrüchen. Die Fahndung nach den Tätern lief daraufhin auf Hochtouren. Bei einer Streifenfahrt kamen einem Polizeihundeführer im Stadtteil Gnigl zwei Männer verdächtig vor. Als der Beamte die beiden kontrollieren wollte, wurde er von einem der Männer attackiert. "Wie auf ein Kommando biss der Diensthund zu und hat sich im Arm der Person verbissen", erklärte Hermann Winkler von der Polizei dem ORF.

Um eine größere Verletzung zu vermeiden, befahl der Beamte seinem Tier, loszulassen - "In diesem Moment ist die Person dann geflüchtet", so Winkler. Der Polizeihund nahm zwar sofort die Fährte auf, doch konnte sich der Mann über einen hohen Maschendrahtzaun retten. Der Hund selbst blieb am Zaun hängen und konnte den Mann nicht weiter verfolgen .(APA)