Wien - Die Wiener sind laut einer Erhebung aus dem Jahr 2001 eigentlich recht gut auf das Ausweichen beim Streik vorbereitet. Laut ÖAMTC bewegt sich rund ein Drittel schon täglich zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule oder ins Büro. Der Wermutstropfen: Ebenfalls etwa 33 Prozent vertrauen normal auf die Öffis - rund 500.000 Wiener brauchen also am Dienstag eine Alternative.

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Sehr schlecht schneidet laut Roman Michalek vom ÖAMTC der Pkw-Verkehr ab. Etwa 24 Prozent der Wiener fahren selbst mit dem Auto, aber nur acht Prozent sind Beifahrer. Im Schnitt sitzen in jedem Wagen nur 1,2 Personen - dies sollten alle Betroffenen im eigenen Interesse ändern, riet Michalek.

Nur fünf Prozent einspurig unterwegs

Der Anteil aller Einspurigen am Gesamtverkehrsgeschehen nimmt sich mit etwa fünf Prozent äußerst bescheiden aus. Nur ein Fünftel dieser Gruppe - ein Prozent - lässt einen Motor die Arbeit verrichten und fährt Moped oder Motorrad. Vier Mal so viele Wiener strampeln sportlich durch den Verkehr.

Pendler

Problematisch ist laut ÖAMTC die große Gruppe der Einpendler. Von den etwa 200.000 Arbeitnehmern, die täglich nach Wien fahren, benutzt zwar "nur" ein Drittel die Öffis, das sind aber immer noch mehr als 60.000 Arbeitnehmer, die nach der Fahrt mit der Schnellbahn keinen Anschluss mehr haben. (APA)