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Alexander Lukaschenko und Hubert "The world in Vorarlberg is too small" Gorbach: Der Ex-Vizekanzler wusste schon 2007, dass er internationale Karriere machen will.

Foto: APA/Stasevich und APA/Holzner

Neben der OSZE- und einer GUS-Mission hat auch der österreichische Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach (BZÖ) die Präsidentenwahlen auf ihren korrekten Ablauf hin beobachtet. Er sei als honorige Person der internationalen Politik vom weißrussischen Außenminister Sergej Martynow eingeladen worden, berichtet die "Presse". Das Außenministerium habe auch noch andere internationale Politiker eingeladen. Zu den anderen Politikern wollte er keine Angaben machen.

"Wahl entspricht europäischen Standards"

Gorbach  bestätigt in seinem Abschlussbericht zufolge, dass die Wahlen - zumindest in den Bereichen, die er beobachtet habe - "westeuropäischen Standards vollauf entsprochen" hätten. Gorbach inspizierte zwölf Wahllokale und war auch bei der Stimmenauszählung in einem Wahllokal dabei.  Auch habe er Wahlzellen auf unerlaubte Propaganda hin überprüft. Dass die inkriminierten großflächigen Fälschungen anderweitig - etwa bei der vorzeitigen Abgabe von einem Viertel der Stimmen - passiert seien, wollte er nicht kommentieren. Vorzeitige Stimmenabgabe gebe es auch bei uns, sagte Gorbach.

Seit seinem Ausscheiden aus der Politik betreibt Gorbach das Beratungsunternehmen "Gorbach Consulting". Er ist auf Infrastruktur-Projekte spezialisiert, unter anderem in Russland und Weißrussland. (red, derStandard.at, 20.12.2010)