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Foto: Reuters/ ALESSIA PIERDOMENICO

New York - Der Anwalt von Hollywood-Star Leonardo DiCaprio geht davon aus, dass eine gegen seinen Mandanten und einige Freunde gerichtete Millionenklage noch vor Beginn eines Gerichtsprozess abgewiesen wird. "Es ist an der Zeit, dass das alles zu einem Ende kommt", sagte DiCaprios Anwalt Paul Callan, nachdem der Star aus den Filmen "Titanic" und "Gangs of New York" in der vergangenen Woche mehrere Stunden lang von der Rechtsanwältin des Klägers befragt worden war.

In dem Fall geht es um eine fünf Jahre zurückliegenden Schlägerei. Der Drehbuchautor und frühere Freund der Schauspielerin Elizabeth Berkley, Roger Wilson, wirft DiCaprio vor, dessen Freunde bei einem Streit vor einem New Yorker Restaurant im März 1998 angestachelt zu haben, ihm "in den Arsch zu treten".

Bei einer dann folgenden Schlägerei habe ihm einer von DiCaprios Begleitern in den Hals geschlagen und den Kehlkopf gebrochen. Wilson verlangt in seiner Klage die Zahlung von 45 Millionen Dollar (rund 39,7 Millionen Euro), weil er wegen der erlittenen Verletzungen eine Karriere als Sänger habe beenden müssen.

Callan sagte: "Leonardo Di Caprio hat wiederholt und mit Nachdruck bestritten, in diesem Fall eine Rechtsverletzung begangen zu haben, und er erwartet, dass diese falschen Beschuldigungen vom Gericht abgewiesen werden." Dagegen sagte Wilsons Anwältin Leslie Kelmachter, die Befragungen der Beteiligten würden sich voraussichtlich noch weit in den Sommer hinein ziehen. "Die Zivilklage und die Vernehmungen kommen gut voran", sagte sie.(APA/Reuters)