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Bewaffnet mit seiner Gitarre wird sich Elvis Costello am 31. Oktober im Wiener Konzerthaus präsentieren.

Foto: REUTERS/DENIS BALIBOUSE

Wien - Elvis Costello umtriebig zu nennen, wäre pures Understatement. Schließlich gibt es kaum ein Genre, in dem sich der bebrillte Brite, der Ende der 70er Jahre, umweht vom Geruch des Punk, schnell zu einem Aushängeschild des Labels Stiff Records werden sollte, nicht erprobt hat. Vom legendären Country-Album "Almost Blue" über die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen musikalischen Temperamenten wie Burt Bacharach, Bill Frisell, Allen Toussaint oder dem Brodsky Quartet, bis zur regelmäßigen Rückkehr zu seinen Rock-Combos hat es Costello, als Songwriter bekannt für seine schneidend-sarkastische Beobachtungsgabe, nie an Abenteuertum gefehlt. Zuletzt zeigte sich Costello mit seinem im Nashville aufgenommenen, zwischen Akustik- und Rock-Sounds oszillierenden Album "National Ransom" wieder in Hochform. Am 31. Oktober kommt Costello, dessen letztes Österreich-Gastspiel bereits sechs Jahre zurückliegt, wieder nach Wien und zwar solo, um einen Querschnitt durch sein üppiges Liederbuch zu präsentieren. (glicka, derStandard.at, 4. März 2011)

Schon immer imstande, auch solo zu überzeugen: Elvis Costello vor einem Vierteljahrhundert bei Live Aid auf der Bühne des Londoner Wembley Stadions.