Beste gedruckte Sozialwerbung des Jahres: Lowe GGK für das Haus der Barmherzigkeit.

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Beste Motor-Anzeige und Printwerber des Jahres: Mercedes mit Jung von Matt/Donau.

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Kreativster Printeinsatz: Ogilvy & Mather für Raiffeisen International.

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Wien - Fast hätten die Verantwortlichen von Mercedes Österreich gleich auf der Bühne bleiben können: Vor zwei Wochen prämierte der Creativ Club Austria (CCA) den Autobauer als "Kunden des Jahres", und das zum vierten Mal. Donnerstagabend zeichnete der Verband Österreichischer Zeitungen Mercedes als "Printwerber des Jahres" aus.

  •  Jung von Matt/Donau holte mit Mercedes auch gleich den "Adgar" für die beste Anzeige in der Kategorie Motor.
  • Demner, Merlicek & Bergmann gewann mit der Agrana (Wiener Zucker) die Kategorie Konsum- und Industriegüter.
  • DDB Tribal Wien lieferte für McDonald's die beste Printwerbung in der Kategorie Dienstleistungen.
  • Wirz erhielt einen Adgar mit Spar in der Kategorie Handel.
  • Lowe GGK gewann mit dem Haus der Barmherzigkeit, betreut von Walther Salvenmoser, im Social Advertising.
  • Ogilvy & Mather holte den Sonderpreis für kreativen Einsatz von Printwerbung ab. Die Agentur warb mit ganzseitigen Porträts von österreichischen Managern auf Titelseiten von Tageszeitungen für Raiffeisen International.
  • En Garde, eine Grazer Agentur, erhielt den Sonderpreis des VÖZ für kreativen Einsatz von Onlinewerbung bei der Wiedereröffnung des Grazer Kaufhauses Kastner & Öhler.
  • Anna Beimel und Roman Beck von der Euro RSCG Vienna prämierte der Zeitungsverband als "Best Young Team". In dem Bewerb galt es, ein Sujet für den Welttag der Pressefreiheit zu entwerfen.

55,6 Prozent des klassischen Werbevolumens werden in Österreich in Zeitungen und Magazine investiert. Für VÖZ-Präsident Hans Gasser ("Wirtschaftsblatt") unterstreicht dieser international herausragende Wert die Werbewirkung der Printmedien. Werbung dort trage wesentlich dazu bei, "dass Kaufzeitungen und Kaufmagazine ihrer demokratiepolitischen Rolle gerecht werden können", sagte Gasser. Er wiederholte die Forderung nach Transparenz, in welchen Medien öffentliche Stellen werben. (fid/DER STANDARD, Printausgabe, 25.3.2011)