Arbil - In Erinnerung an den Fall von Bagdad wird der 9. April in den irakischen Kurdengebieten künftig als Feiertag begangen. Das beschloss das kurdische Regionalparlament am Montag in Arbil (Erbil). Am 9. April waren die US-Truppen nach drei Wochen Krieg in der irakischen Hauptstadt einmarschiert.

Zum Zeichen der Entmachtung von Präsident Saddam Hussein hatten Iraker mit der Hilfe von US-Soldaten eine monumentale Statue des Machthabers im Zentrum von Bagdad vom Sockel gestürzt. Die Kurdengebiete im Norden Iraks waren seit Einrichtung der Flugverbotszone 1991 der Kontrolle Bagdads weitgehend entzogen.(APA)