Gentechnisch veränderte Soja-, Mais- und Rapspflanzen sind in der EU zugelassen. Für Chicoree, Tomaten und Kartoffeln laufen Zulassungsverfahren. Allen GV-Pflanzen gemeinsam ist: Sie enthalten Erbgut von anderen Lebewesen.

Grund: Schaffung von Resistenzen gegen Unkrautvernichtungsmittel. Werden diese dann angewendet, sterben alle Pflanzen ab, nur die GV-Arten überleben.

Eine weitere Manipulation zielt auf Einsparung von Insekten-Spritzmitteln: "Bt-Pflanzen" produzieren ein für Insekten giftiges Enzym aus dem Bacillus thuringensis, dessen entsprechendes Gen den Pflanzen eingesetzt wurde.

Sorge der Skeptiker: dass sich die eingefügten Gene (etwa durch Pollenflug) in der Umwelt unkontrolliert ausbreiten und nachhaltigen Schaden anrichten. (fei, DER STANDARD, Printausgabe 15.5.2003)