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Der saudiarabische Kronprinz Abdullah besichtigt mit seinem Bruder, Prinz Sultan (rechts), den Tatort.

Foto: REUTERS/Saudi Press Agency

Washington - Die saudiarabische Regierung hat nach einem Medienbericht vor den Bombenanschlägen von Riad US-Warnungen vor einem bevorstehenden Attentat in den Wind geschlagen. Sicherheitsexperten der US-Regierung hätten die Wohnanlage Jedawal in Riad am vergangenen Samstag als mögliches Anschlagsziel identifiziert und die saudiarabische Regierung um erhöhte Sicherheitsvorkehrungen einschließlich mit Maschinengewehren ausgerüsteten Wagen gebeten, berichtete der US-Fernsehsender ABC am Mittwoch (Ortszeit). Die saudiarabische Luftwaffe, die die Wohnanlage bewachte, habe die Bitte zurückgewiesen. Laut ABC war in der vergangenen Woche sogar ein Vertreter des Weißen Hauses nach Riad gereist, um vor einem unmittelbar bevorstehenden Anschlag zu warnen.

Der saudiarabische Botschafter in den USA, Prinz Bandar Bin Sultan, bestätigte gegenüber dem Sender, die US-Botschafter habe um verstärkte Wachen für den Wohnkomplex gegeben, "und wir haben getan, was erforderlich war". 100-prozentige Sicherheit könne niemand garantieren. (APA/AFP)