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Innenminister Stanislav Gross soll laut Prager Zeitungen ebenfalls Opfer des "Lauschangriffs" gewesen sein.

Foto: EPA/Jana Misauerova

Prag - Nach Presseberichten über das Abhören der Telefone tschechischer Minister sind die Leiter des tschechischen Geheimdienstes (BIS) und des Sicherheitsdienstes (NBU) am Donnerstag zurückgetreten. Jiri Ruzek (BIS) und Tomas Kadlec (NBU) waren unter Druck geraten, nachdem Prager Zeitungen über einen angeblichen "Lauschangriff" unter anderem auf Innenminister Stanislav Gross berichtet hatten. Danach solle der Sozialdemokrat Kontakte zu "verdächtigen Personen" unterhalten haben, hieß es. Gross wies am Donnerstag Vorwürfe der Opposition zurück, er habe von Regierungschef Vladimir Spidla die Entlassung der Geheimdienstchefs gefordert.(APA)