Eine 21-jährige Peruanerin kann sich nach einem Versteigerungsangebot zum Verlust ihrer Jungfräulichkeit im Internet vor E-Mails von männlichen Interessenten nicht mehr retten. Wie der chilenische Sender "Radio W" am Samstag (Ortszeit) mitteilte, konnten wegen Überlastung keine Angebote mehr an die E-Mail-Adresse sandy2330@hotmail.com geschickt werden.

Geld

Die Frau hatte sich am Mittwoch unter dem Namen Sandy bei dem Sender gemeldet und die von ihr selbst gemanagte Auktion damit begründet, dass sie andernfalls ihr Philosophiestudium in Santiago de Chile nicht fortsetzen und nicht zu ihrer Familie nach Peru reisen könne. Als Einstiegsgebot nannte sie die Summe von 700.000 Pesos (861 Euro). Bei einem späteren Anruf äußerte sie Gewissensbisse, fügte aber hinzu, es müsse einfach sein. Sie wolle die am Wochenende eingehenden Offerten prüfen und dann am Montag eine Entscheidung treffen. (APA/AFP)