Bild nicht mehr verfügbar.

Claudia Posch, Elisabeth Mairhofer und Manfred Kienpointner diskutieren im Rahmen der Innsbrucker Gender Lecture über Gender, Sprache und Kommunikation.

Foto: AP/Alex Brandon

Die feministische Linguistik untersuchte in den vergangenen Jahrzehnten systematisch Zusammenhänge zwischen patriarchalisch geprägten Weltsichten und entsprechenden Sprachstrukturen sowie Gesprächsstilen. Die Diskussion kreist seither um die vorgeschlagenen Normen für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch.

Im Rahmen der 17. Innsbrucker Gender Lecture greifen Claudia Posch, Elisabeth Mairhofer und Manfred Kienpointner von der Uni Innsbruck einige zentrale Punkte dieser Debatten auf und beziehen auf der Basis der neueren Forschung Stellung zu einschlägigen brisanten Fragen.

Zu den Vortragenden

Claudia Posch ist am Institut für Sprachen und Literaturen/Bereich Sprachwissenschaft der Universität Innsbruck tätig. Dissertation: "From Aktieninhaberin to Freakin: the German Suffix '-in' in Context". Derzeitige Arbeitsgebiete: feministische Linguistik, Rhetorik und Argumentation/politische Sprache.

Elisabeth Mairhofer ist Philosophin, Institutsreferentin und Lehrbeauftragte, ebenfalls an der Sprachwissenschaft in Innsbruck. Gemeinsam mit Claudia Posch bietet sie u.a. Schulungen und Vortraäe im Bereich feministische Linguistik an. Derzeitige Arbeitsgebiete: Wissenschaftstheorie, feministische Linguistik.

Manfred Kienpointner ist seit 1996 Professor für Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft, ebenfalls an der Sprachwissenschaft in Innsbruck. 1990-1991 Schrödinger-Stipendium an der Universität Amsterdam, 2001-2002 Visiting Scholar an der University of Arizona in Tucson, 2005-2007 Gastprofessor an der Universität Wien. Arbeitsgebiete: Rhetorik und Argumentation, Kontrastive Linguistik, Höflichkeitsforschung, strukturelle Semantik, feministische Linguistik. (red)