Bogota - Bei Kämpfen zwischen dem kolumbianischen Militär und linken Rebellen sind mindestens zwölf Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Insgesamt seien neun Rebellen bei einem Luftangriff der Streitkräfte gegen Einheiten der marxistischen Rebellengruppe "Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) im Südwesten des Landes getötet worden, teilte Präsident Juan Manuel Santos am Mittwoch mit. Weitere zwölf Rebellen seien bei dem Angriff in der Gemeinde Jambala im Department Cauca verletzt worden.

Nur kurz zuvor hatten mutmaßliche Rebellen der politisch an Kuba orientierten Rebellengruppe "Nationales Befreiungsheer" (ELN) zwei Soldaten und einen Zivilisten in der Gemeinde Fortul erschossen. Bei dem Überfall im Departement Arauca im Nordosten des Landes wurden nach Behördenangaben auch zwei Soldaten und zwei Zivilisten verletzt.

Der vor mehr als 45 Jahren begonnene Konflikt zwischen linken Rebellen und dem konservativen Staat hat in den vergangenen Jahren an Intensität abgenommen. Aber trotz großer Erfolge des Militärs gegen die Guerilla kommt das Land nicht zur Ruhe. Beide Seiten bekunden, sie seien an Verhandlungen interessiert, bestehen jedoch zugleich auf für die jeweilige Gegenseite bisher inakzeptablen Bedingungen. (APA)