Bill Gilligan (Teamchef Österreich): "Wir haben wieder nicht gut gespielt und hatten die gleichen Probleme wie in den vorangegangenen Partien. Wir haben wieder den Kopf verloren und zu wenig unternommen, das Spiel umzudrehen. Wir müssen schon einige Sachen ändern. Die Spieler wissen das auch, aber es gibt eine Blockade. Wenn du keine Tore schießt und nicht gut verteidigst, hast du ein Problem. Von den Slowenen wissen wir schon, dass sie ganz sicher in unserer Reichweite sind, und gegen sie haben wir vielleicht dadurch mehr Selbstvertrauen von Beginn weg. Wir hoffen schon, dass wir in der A-Gruppe bleiben.

Oliver Setzinger: "Wir geben viel zu viel Geschenke her. Das hat alles nicht Hand und Fuß, was wir da draußen machen. Bei uns werden drei Mann von einem Pass geschlagen. Wir sind einfach zu schwach, das müssen wir uns eingestehen. Mannschaftlich, taktisch, körperlich, eisläuferisch sind wir zu schwach, daher gehen die Resultate in Ordnung, weil wir die einzige Mannschaft sind, die so viele Tore bekommt. Wir sind zu schwach, haben zu wenig Talent, zu wenig Willen."

Robert Lukas: "Wir haben vier Spiele gespielt und sehr, sehr viele Geschenke verteilt. Möglicherweise sind wir dem Tempo nicht gewachsen, möglicherweise stimmt die Einstellung in manchen Situationen nicht. Schwer zu sagen. Offensichtlich haben wir aus unseren Fehlern nicht gelernt. Man sitzt in der Kabine und denkt sich, was haben wir jetzt schon wieder aufgeführt. Wir haben noch zwei Spiele, um uns in der A-Gruppe zu halten. Es wird denkbar schwer, aber wir müssen alles probieren. Es bleibt, an die Ehre aller Spieler zu appellieren und daran, dass jeder seinem Land einen Dienst erweist und die letzten zwei Spiele alles gibt."

Matthias Trattnig: "Mir kommt vor, es sind alle gehemmt, das ist eine Sache des Selbstvertrauens. Da ist jedes Liga-Play-off-Spiel schneller als das, was wir hier spielen. Das ist im Moment kein Eishockey, was wir spielen. Es ist schwierig, wenn du viermal auf die Mütze bekommst, da rauszukommen. Vielleicht gelingt uns das gegen die Slowenen, weil wir die alle kennen. Da wissen wir, dass wir zumindest gleich gut sind. Aber sie sind mental 100 Prozent da, wir nur bei 10 Prozent. Wir müssen Charakter zeigen."

Eduard Zankowez (Teamchef Weißrussland): "Unsere Spieler waren bereit für dieses Spiel. Wir haben von Beginn weg offensiv gespielt und haben im ersten Drittel drei Tore gemacht. Das gab meinen Spielern Selbstvertrauen."