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Flache Absätze: Lady Gaga in Mexiko-Stadt.

Foto: Reuters/Romero

Mexiko-Stadt - Die US-Sängerin Lady Gaga hat sich für eine ihrer Bewunderinnen eingesetzt, die sich unerlaubt Zutritt zu einer Pressekonferenz des extravaganten Popstars in Mexiko-Stadt verschafft hatte. Als Sicherheitskräfte versuchten, den weiblichen Fan zu entfernen, hinderte die Sängerin sie daran. "Meine Fans haben mich unterstützt, als niemand einen Dollar auf mich gesetzt hat", sagte sie zur Begründung. Die Gerettete rief zum Dank: "Lady, ich liebe Dich mit all meiner Leidenschaft!"

Bei der Pressekonferenz, zu der sie in einem durchschimmernden blauen Kleid und gut 30 Zentimeter hohen Plateauschuhen kam, sprach Lady Gaga auch über die US-Einwanderungspolitik. Sie lehne das Einwanderungsgesetz des an Mexiko angrenzenden US-Bundesstaates Arizona ab, sagte sie. Das Gesetz soll es Polizisten ermöglichen, alle Verdächtigen auf ihre Aufenthaltspapiere zu überprüfen. Außerdem sollen Verstöße gegen die Einwanderungsvorschriften zu einer Straftat werden. Die Regelung löste einen Rechtsstreit zwischen der Regierung von Arizona und der Justiz auf Bundesebene aus, der noch nicht endgültig geklärt wurde.

Lady Gaga tourt derzeit durch Mexiko. Am Mittwoch waren zu ihrem Konzert in Guadalajara rund 30.000 Fans gekommen, bei ihrem Auftritt am Donnerstag in Mexiko-Stadt waren es sogar mehr als 50.000 Menschen. Nach den beiden Voraus-Singles "Born This Way" und "Judas" erscheint am 23. Mai das neue Studioalbum "Born This Way" (Universal). Um "Judas" ist mittlerweile eine Kontroverse ausgebrochen, vor allem die katholische Kirche in den USA läuft Sturm gegen den Song und das zugehörige Video. (red/APA)