Moskau - Einem Sportfischer gelang im südrussischen Solenoe-See ein Fang, mit dem er dort nicht gerechnet hätte: Stanislaw Chukunow holte einen 2,4 Kilogramm schweren Piranha aus dem trüben Wasser. Ein Sprecher der nahe gelegenen Stadt Batajsk erklärte, der Fund hätte die lokale Bevölkerung in Aufregung versetzt, da der See bei Schwimmern und Freizeitplantschern sehr beliebt sei. Sollte es zu weiteren Piranha-Fängen kommen, dann könnte der See bis auf weiteres gesperrt werden.

Der Fischer hatte seinen ungewöhnlichen Fang an lokalen Ichthyologen weiter gegeben, die ihn als besonders großes Exemplar einer südamerikanischen Piranha-Art identifizierten; für gewöhnlich würde diese nur rund ein Kilogramm erreichen. Die Behörden vermuten nach Angaben der Agentur Interfax, dass Anrainer den Raubfisch in einem Aquarium gehalten und später ausgesetzt hatten. (red/APA)