Wien - Die Analysten heimischer Finanzinstitute rechnen bei den am morgigen Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Erstquartalsergebnissen des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) mit markanten Zuwächsen in allen Bereichen.

Den Umsatz sehen die Analysten im ersten Quartal 2011 durchschnittlich bei 93,9 Mio. Euro, nach 53,6 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beim operativen Ergebnis (Ebit) erwarten sie im Mittel fast eine Vervierfachung von 4,9 Mio. Euro im ersten Quartal 2010 auf nunmehr 19,3 Mio. Euro. Der Nettogewinn nach Minderheiten dürfte fast verfünffacht werden - nach 2,5 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres wird aktuell mit durchschnittlich 11,5 Mio. Euro gerechnet.

Ein Analyst der Erste Group begründet die deutlichen Umsatzsteigerungen mit "prall gefüllten Auftragsbüchern" beim Ölfeldausrüster. Bei der UniCredit begründet man die Umsatzentwicklung vor allem mit einer "starken Verbesserung der Nachfrage nach Bohrsträngen sowie -motoren", aber auch mit einem "sehr niedrigen Umsatzniveau im ersten Quartal des Vorjahres". Eine bessere Kapazitätsauslastung dürfte zudem zu einer Verbesserung der operativen Marge führen. Auch der Ausblick dürfte weiterhin positiv bleiben. (APA)