• Wr. Neustadt - Sturm

Peter Schöttel (Wiener-Neustadt-Trainer): "Ich weiß nicht, was ihn (Salkic, Anm.) geritten hat, dass er da mit der Hand hingeht. Ich und meine Spieler sind sehr enttäuscht, dass wir jetzt mit leeren Händen dastehen. In der ersten Hälfte war von meiner Mannschaft zwar nicht viel zu sehen, aber nach der Pause waren wir klar besser und hatten fünf Chancen. Bei Sturm hat sich auch der Druck bemerkbar gemacht, deshalb ist es schade, dass wir dieses Spiel verloren haben."

Zum Rapid-Platzsturm meinte Schöttel: "Ich habe die Bilder noch nicht gesehen, aber das darf nicht sein. Ich bin aber gedanklich noch ganz beim eben verlorenen Spiel meiner Mannschaft."

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "Ich habe schon vorher gewusst, dass das ein sehr schwieriges Spiel wird, weil Wiener Neustadt im Moment die beste Heimmannschaft ist. Wir wussten aber auch, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen, wenn wir Meister werden wollen. Ich habe immer gesagt, dass es unser Ziel ist, in den letzten beiden Runden sechs Punkte zu holen, denn dann können die anderen spielen, wie sie wollen.

Nach dem 1:0 habe ich gedacht, dass wir mehr Sicherheit bekommen, aber das war leider nicht der Fall. Mit etwas Glück haben wir am Ende den Elfer bekommen und die drei Punkte geholt. Damit haben wir es weiter in eigener Hand, den Titel zu holen. Gegen Innsbruck wird es am Mittwochabend ein ähnlicher Krimi wie heute werden."

Florian Kainz (Sturm-Torschütze): "Wer die Tore bei uns schießt, ist egal, Hauptsache wir haben die drei Punkte geholt. Wiener Neustadt war sehr gut, die Verteidiger sind gut gestanden. Am Mittwoch gibt es in Graz gegen Innsbruck ein ganz wichtiges Spiel, das wir gewinnen müssen."

Klaus Salmutter (Sturm-Spieler): "Das war nichts für schwache Nerven. Es war wohl einzigartig, dass hier in Neustadt 5.000 Sturm-Fans dabei waren. Die Leistung war nicht sehr toll, aber schlussendlich zählen nur die drei Punkte."

Roman Kienast (Sturm-Spieler): "Es war ein Geduldspiel. Wir gehen in Führung und kassieren dann aus einem Freistoß den Ausgleich. Aber ich glaube, der Herr hat von oben runtergeschaut - es war ein Hands und 'Mura' hat den Elfer eiskalt verwertet. Wir wollen sicher am Mittwoch auf Sieg spielen, aber es könnte vielleicht auch ein Unentschieden reichen."

  • Salzburg - Ried

Paul Gludovatz (Ried-Trainer): "Wir haben sportlich fair agiert, eine saubere Leistung abgerufen. Es war eine stabile Arbeit meiner Mannschaft wie schon seit einiger Zeit. Das 2:2 war letztendlich Glück, Salzburg hätte auch 4:2: gewinnen können."

Ricardo Moniz (Salzburg-Trainer): "In der zweiten Hälfte haben wir unser Gesicht gezeigt, das leider nur zu einem Tor von Alan geführt hat. Es gibt kein Glück und Pech, du musst es erzwingen. Die Enttäuschung ist extrem. Aber in fünf, sechs Wochen kannst du keinen chronischen Mangel wegkriegen. Die Spieler müssen auch Kritik vertragen, aber ich unterstütze die Spieler. Sie haben alles gegeben. Mann muss nur ein, zwei Momente nicht konzentriert sein, dann ist es vorbei."

Gerhard Tremmel (Salzburg-Tormann): "Man kann schon Glückwünsche nach Graz schicken."

Thomas Reifeltshammer (Ried-Torschütze/1. Bundesligator): "Ich habe mich super gefühlt, wir sind bei Standards immer brandgefährlich. Der Ball ist genau gekommen, ich musste ihn nur noch hineinhauen. Ich muss noch viel lernen, unsere Routiniers helfen mir dabei."

  • Innsbruck - LASK

Walter Kogler (Trainer Innsbruck): "Ich bin zufrieden. Wir haben klar dominiert und eine Stunde lang gut gespielt, auch wenn wir früher in Führung gehen hätten müssen. Junge Spieler konnten Erfahrung sammeln, das war gut."

Ernst Öbster (Torschütze Innsbruck): "Ich bin froh, dass es im letzten Spiel mit einem Tor geklappt hat. So verabschiede ich mich gerne. Die Fans werden mich in guter Erinnerung behalten."

Walter Schachner (Trainer LASK): "Es war sehr schwierig, weil wir mit dem letzten Aufgebot angetreten sind, wir hatten nur 13 Feldspieler. Dafür haben wir uns gut aus der Affäre gezogen. Der Sieg der Innsbrucker war verdient."

  • Kapfenberg - Mattersburg

Dieter Elsneg (Torschütze Kapfenberg): "Wir sind froh über den guten Saisonabschluss hier in Kapfenberg. Das war ein sehr kampfbetontes Spiel. Im Endeffekt haben wir Geduld bewiesen und das sehr wichtige 2:1 geschossen."

Franz Lederer (Trainer Mattersburg): "Wir hatten in der ersten Hälfte eine starke Phase, auch in der zweiten, aber wir haben uns selbst wieder aus dem Spiel gebracht und somit verdient verloren."

Ilco Naumoski (Stürmer Mattersburg): "Wir waren bis zur 70. Minute stärker. Wir probieren schon Dinge für die nächste Saison aus, die Mannschaft hat Potenzial."