Wien - Ob Burschenschafter bei Aufmärschen wie dem "Totengedenken" am 8. Mai 2011 ihre Säbel mit sich führen dürfen, will Albert Steinhauser, Justizsprecher der Grünen, nun in einer parlamentarischen Anfrage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner klären. Nicht klar sei, ob die Veranstaltung überhaupt nach dem Versammlungsgesetz zur Anzeige gebracht wurde und "ob es sich um Säbel und Waffen gehandelt hat, die nach dem Versammlungsgesetz untersagt sind, oder ob im Rahmen der Klamaukverkleidung Spielzeugwaffen oder Theaterrequistiten verwendet wurden".

Steinhauser will unter anderem wissen, ob die Burschenschafter andere Demonstrationsteilnehmer am 8. Mai 2011 mit ihren Säbeln verletzt haben und ob die Polizei überprüft habe, ob es sich tatsächlich um scharfe Waffen gehandelt hat. (red/derStandard.at, 24. Mai 2011)