London/Stockholm - Der schwedische Gratiszeitungskonzern Metro International stößt seine Ungarn-Tochter ab. Laut einer Aussendung des von London aus weltweit tätigen Unternehmens geht Metro Ungarn um 700.000 Euro an ein neu gebildetes, einheimisches Unternehmen namens Megapolis Media.

Gleichzeitig wurde ein Franchise-Vertrag für zwei Jahre geschlossen, der Metro International ab dem Jahr 2013 Einnahmen sichern soll. Der Name der in Budapest erscheinenden Gratiszeitung bleibt mit Metropol unverändert.

Metro bezeichnet sich als größte internationale Zeitung der Welt. Derzeit erscheint Metro nach eigenen Angaben in über 100 Städten in 20 verschiedenen Ländern auf drei Kontinenten. Metro schätzt seine Leserschaft auf 17 Millionen Menschen. (APA)