Wien - Der Ölpreis hat am frühen Donnerstagnachmittag etwas höher gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli 101,48 Dollar und damit 0,73 Prozent mehr als am Mittwoch. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 117,97 Dollar gehandelt.

Bereits am Mittwoch zogen die Ölpreise nach der OPEC-Sitzung um zwei Dollar an und konnte die Aufschläge am Berichtstag leicht ausbauen. Am Vortag konnte sich die OPEC nicht auf eine Anhebung der Ölförderquote einigen. Der OPEC-Generalsekretär El-Badri hat nun die Entscheidung verteidigt und Spekulanten für den hohen Ölpreis verantwortlich gemacht. "Es gibt genug Öl auf dem Markt und die Lager sind gut gefüllt", sagte der Libyer. "Es wird täglich 35-mal so viel Öl gehandelt wie verbraucht wird", sagte El-Badri, da solle doch niemand sagen, es gebe keine Spekulation. Falls der Ölbedarf wirklich steigen sollte, gebe es genug Kapazität um die Produktion anzuheben.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.534,00 Dollar und damit knapp behauptet zum Mittwochvormittags-Fixing von 1.535,50 Dollar. Bereits am Vortag litt der Goldpreis unter einem stärkeren US-Dollar, schreiben die Analysten der Commerzbank. (APA)