Karriere, Management, Führung - dafür ist jeder Experte, dazu hat jeder eine Meinung. So entstehen Helden, Schurken, Gurus. So entstehen Überhöhungen, Abwertungen, Anleitungen. So entstehen Gewinner, Verlierer, Machtzuordnung und Ohnmachtsgefühl. Es ist ja auch ein jeder in einer Form betroffen.

Wir haben jetzt, nach drei Jahren Pause, wieder die Wissenschaft, die Karrierenforscher an der Wiener Wirtschafts-Uni, um ihre Forschungsergebnisse gebeten. Es geht nicht um Meinungen, sondern um Hard Facts: Steht die alte Karrierenleiter als Sinnbild noch? Wenn ja: Welche Ziele, Wünsche, welche Dimensionen liegen zwischen den Sprossen? Oder sitzen wir alle in einem Ringelspiel, manche wollen aussteigen, manche schneller, andere langsamer drehen? (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 11./12./13.6.2011)