Linz - Die Fakultät für Gesundheit und Soziales Linz der Fachhochschule Oberösterreich entwickelt derzeit laut einer Aussendung eine technische Methode, mit der Veränderungen von Gehirntumoren frühzeitig erkannt werden sollen. Basis dafür ist ein Atomkraftmikroskop mit einer Auflösung kleiner als 40 Nanometer. Zum Vergleich: In der Lichtmikroskopie ist der Wert größer als 200 Nanometer.

Die ersten Ergebnisse seien "durchaus vielversprechend", berichtete Projektleiter Kurt Schilcher von den Untersuchungen in Kooperation mit der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg in Linz: Die aufgenommenen Bilder werden mit Hilfe moderner Methoden der Bildanalyse klassifiziert und einer bestimmten Tumorart zugewiesen. In den bisherigen ersten Versuchsreihen seien knapp 85 Prozent der Aufnahmen der richtigen Klasse zugeordnet worden, so Schilcher. (APA)