Eisenstadt - Ein Brand in der Biostromanlage in Güssing im Südburgenland hat am Dienstag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Um 17.30 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr alarmiert. In ersten Meldungen an die Einsatzkräfte war - offenbar wegen starker Rauchentwicklung - zunächst von brennenden Öltanks die Rede. Dieses Szenario bestätigte sich glücklicherweise nicht: Laut Biostrom-Geschäftsführer Reinhard Koch und Sicherheitsdirektion hat eine undichte Ölleitung den Brand ausgelöst, der rasch unter Kontrolle war. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt.

"Feuerwehr hat super reagiert"

Beim Aufheizen der Biostromanlage trat aus noch unbekannter Ursache im Bereich des Brenners Öl aus und fing Feuer. "Anscheinend dürfte eine Ölleitung undicht gewesen sein und hat getropft", so Koch. Das Öl habe sich in der Pfanne gesammelt und schließlich, nachdem es sich erhitzt hatte, entzündet - ähnlich einer Pfanne mit Öl, die auf einem Herd vergessen wird.

"Der Schreck war sehr groß", erzählte Koch und fügte hinzu: "Die Feuerwehr hat super reagiert." Die Wehren von Güssing und Tobaj konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Atemschutztrupps kühlten Teile der Anlage. Gegen 20.00 Uhr konnte die Stadtfeuerwehr Güssing wieder einrücken. Bei dem Brand sei ein Schaden von rund 50.000 Euro entstanden, teilte die Sicherheitsdirektion Burgenland heute, Mittwoch, mit. (APA)