Die Gratiszeitung "Heute" springt auf den E-Commerce-Zug auf und präsentiert eigene Rabatt-"Deals". Wie bei den internationalen Vorbildern "Groupon" oder "Daily Deal" bietet die Plattform Sonderangebote an, die dann zustande kommen, wenn eine bestimmte Anzahl von Leuten mitmacht. Wird die Mindestzahl nicht erreicht, gibt es keinen Rabatt, aber auch keine Kosten für die Teilnehmer.

Facebook, Twitter oder Direktmailings

Die Zeitung wird die "Deals" kräftig in Print bewerben, wodurch man sich im Vorteil gegenüber der Platzhirsche wie "Groupon" sieht. Angekündigt wurde eine medienübergreifende Bewerbung, angefangen von Inseraten in der Gratiszeitung sowie auf "heute.at", über Facebook, Twitter oder Direktmailings.

Weitere Line-Extensions der Zeitung sind offenbar geplant: "Ich sehe die Zukunft der Marke 'Heute', neben der erfolgreichen Tageszeitung hauptsächlich im Onlinebereich und dort nicht im klassischen Nachrichtensegment, sondern im E-Commerce- und Servicebereich", erklärte Herausgeberin Eva Dichand, die den Start einer E-Commerce-Plattform bereits vor Wochen auf Twitter in Aussicht gestellt hatte. Ziel sei es, unter der Dachmarke "Heute" verschiedenste Onlineplattformen zu bündeln und auch gemeinsam zu vermarkten. (APA)