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Die AUA Gruppe kämpft gegen Passagierrückgänge

Foto:APA/Techt

Wien - Die Austrian Airlines Group hat im Monat April mit insgesamt 638.581 um 7,8 Prozent weniger Fluggäste befördert als im gleichen Vorjahresmonat. Im Linienverkehr betrug der Rückgang 12,8 Prozent, während die Beförderungsleistung im Ferien- und Chartersegment um 29,2 Prozent gesteigert werden konnte. Grund für den Passagierrückgang war nach AUA-Angaben vom Montag eine Kombination aus globaler Wirtschaftsflaute, der stark gedämpften Nachfrage wegen des Irak-Krieges sowie die Lungenkrankheit SARS.

In den ersten vier Monaten 2003 betrug der Beförderungsrückgang 2,3 Prozent auf 2,383 Mio. Passagiere. Auf Linie waren es um 5,9 Prozent weniger, im Charter-/Ferienflugsegment um 30,3 Prozent mehr. Durch die seit Anfang 2003 laufend durchgeführten Kapazitätsreduktionen seien die angebotenen Sitzkilometer nur um 11,6 Prozent erhöht worden, womit man die Zahl der ausgelasteten Passagierkilometer um 7,1 Prozent habe steigern können.

Absinken der Durchschnittsauslastung

Damit habe man im Zeitraum Jänner bis April ein dramatisches Absinken der Durchschnittsauslastung im Linienverkehr in diesem wirtschaftlich äußerst schwierigen Umfeld vermeiden können, der Rückgang habe 2,7 Prozentpunkte auf 64,2 Prozent betragen.

Im Berichtsmonat April verringerte sich die durchschnittliche Sitzauslastung im Linienverkehr um 6,9 Prozentpunkte auf 62,7 Prozent, wobei die gesamte Durchschnittsauslastung (Linie sowie Ferienflug/Charter) 64,5 Prozent betragen habe.(APA)