Das Science-Fiction-Sequel "The Matrix Reloaded" hat am Startwochenende in den USA 135,77 Mio. Dollar an den Kinokassen hereingebracht. Damit ist dem Film der Wachowski-Brüder der erfolgreichste Kinostart nach Spiderman gelungen. Bedenkt man allerdings, dass die Special-Effect-Oper in den USA mit "R" bewertet wurde, was einem Jugendverbot gleichkommt, ist der Filmauftakt ein beachtlicher Erfolg, berichtet das Wall Street Journal (WSJ) am Montag. Demnach habe der Film von Freitag bis Sonntag 93,26 Mio. Dollar eingespielt, was nur von Spiderman mit 114,84 Mio. Dollar übertroffen wird. Am Mittwoch und Donnerstag vor dem Wochenende kamen 42,5 Mio. Dollar in die Kassen. Insgesamt hat der Film damit bereits nach dem ersten Wochenende einen Großteil der Produktionskosten von rund 175 Mio. Dollar eingespielt.

Ab Donnerstag

Die Hälfte des Publikums sei unter 25 Jahren gewesen, eine entscheidende Zielgruppe bei einem mit "R" bewerteten Film. Dennoch bleibt der Film hinter den Erwartungen vieler Hollywood-Experten zurück, die gestützt auf Umfragen von einem Rekord von 150 Mio. Dollar am Startwochenende ausgegangen waren. Produzent Joel Silver hielt diese Prognosen jedoch schon vor der Premiere für überzogen, weil der Wettbewerb mit Filmen ab 13 Jahren schwierig sei. Der erste Matrix-Film spielte laut WSJ an den Kinokassen alleine in den USA 171,4 Mio. Dollar ein, weltweit noch einmal 288,5 Mio. Dollar. "The Matrix Reloaded" startet am kommenden Donnerstag, dem 22. Mai, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.(pte)