Brüssel - Eine neue Runde im Streit um eine Nachfolge für den Transitvertrag wird heute in Brüssel eingeläutet. Nachdem sich EU-Parlament und EU-Verkehrsminister bislang auf keine gemeinsame Lösung einigen konnten, berät heute wieder der Verkehrsausschuss des EU-Parlaments. Österreich setzt dabei auf eine neue Kompromissvariante, berichtete das Ö1-Morgenjournal. Ökopunkte nur mehr für "schmutzige" Lkw Geht es nach dem EU-Parlament, sollen künftig nur mehr besonders "schmutzige" Euro-2-Lkw Ökopunkte benötigen - und das nur im Alpenraum. Für knapp 80 Prozent der Transit-Lkw würde dies freie Fahrt durch Österreich bedeuten. Jetzt versuchen Österreichs EU-Parlamentarier, wenigstens die Euro-3-Lkw wieder in die Ökopunktelösung hinein zu bekommen und eine Regelung für ganz Österreich zu erreichen. Trilog

Neben Italien, dem härtesten Gegner einer Ökopunkteregelung, müssen dazu auch die Niederlande und Deutschland, Spanien und Griechenland überzeugt werden. Nachdem auch Verkehrsminister und Parlament einen gemeinsamen Standpunkt finden müssen, hofft Österreich auf eine relativ neue Lösungsmöglichkeit: den "Trilog", also einen direkten Kompromiss von Kommission, Parlament und Verkehrsministerrat. (red)