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Hannes Eders Träume von einer Auslands-Karriere sind vorerst geplatzt. 

Foto: REUTERS/Robert Zolles

Wien - Rapid-Verteidiger Hannes Eder erhob nach seinem Auslands-Engagement beim dänischen Erstligisten SønderjyskE schwere Vorwürfe gegen den Verein, er sei zu unprofessionell (derStandard.at berichtete hier). Nun meldete sich Ole Nielsen, der Manager von SønderjyskE, dem Tabellensiebenten der abgelaufenen Saison, zu Wort.

"Hannes Eder war nicht wirklich professionell und hatte eine schlechte Einstellung", sagt Nielsen. Deshalb habe sich SønderjyskE vom Innenverteidiger getrennt. Eder unterschrieb einen der best dotierten Verträge im Team, sei aber "nicht einmal knapp dran gewesen an der Startelf" und deshalb habe SønderjyskE einen "großen Fehler gemacht" als man ihn verpflichtete. Nielsen äußert sich nur knapp und wenig konkret. Über die Verletzung des Tirolers sagt er nichts. Zu den Vorwürfen von Eder, dass das Geld nicht in den vereinbarten Bezügen überwiesen wurde, meint er nur: "Wir haben uns an den Vertrag gehalten". Für das Gehalt habe er zu wenig geleistet: "Er spielte nur zweimal und da konnte er nicht überzeugen". (vet, derStandard.at)