Wien - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache peilt nicht nur das Kanzleramt sondern auch gleich dazu das Innenministerium an: "Ich glaube, es wäre vernünftig, wenn einmal ein österreichischer Kanzler namens HC Strache auch das Innenressort sichert", meint er in den "Oberösterreichischen Nachrichten". Straches Begründung: "Dann würde Österreich garantiert eine sicherere Entwicklung erleben."

Ob der FPÖ-Obmann aber sobald einen Einstieg in eine Regierung schafft, bleibt abzuwarten. Laut einer OGM-Umfrage für den "Kurier" meinen 52 Prozent, dass die Freiheitlichen unter Strache nicht regierungsfähig seien. 35 Prozent glauben das hingegen schon.

Bedenken gibt es vor allem bezüglich des Personals. 63 Prozent glauben, dass es den Freiheitlichen hier an entsprechenden Ressourcen fehlt. Nur 24 Prozent finden, Strache hat ausreichend regierungstaugliches Personal.

Leitantrag aufgetaucht

Unterdessen kursiert im Netz bereits offenbar der FPÖ-Leitantrag, der morgen in Graz von der Bundesparteileitung beschlossen werden soll. In dem Leitantrag, deren Authentizität nicht feststeht, heißt es unter anderem: Die FPÖ sei "verantwortungsbewusst und regierungsbereit auf allen Ebenen, ohne diese Bereitschaft mit einem Dabeisein um jeden Preis zu verwechseln". (APA/red)