Die "Wiener Zeitung" verpasst sich einen grafisch und inhaltlich relaunchten Onlineauftritt. Chefredakteur Reinhard Göweil spricht von der "größten IT-Innovation seit 1995". Ab nächsten Dienstag präsentiert sich "Wiener Zeitung.at" auf 14 neuen Online-Kanälen, die sich ausschließlich nach Themen gliedern, mit der Ressorteinteilung im Printprodukt allerdings nichts zu tun haben. Für die redaktionelle Aufbereitung der Online-Themen hat die "WZ" eigens vier neue Mitarbeiter aufgenommen.

Nischen-Strategie

Eine prominente Stellung wird das Internet-TV-Projekt dada-dada.tv von Dietmar Ecker einnehmen, mit dem die "Wiener Zeitung" eine inhaltliche und strategische Partnerschaft hat. Göweil selbst tritt hier vor die Kamera und führt Interviews zu alphabetisch geordneten Begriffen. dada-dada.tv ergänze sich großartig mit der Nischen-Strategie der "Wiener Zeitung" und dem dazugehörigen multimedialen Konzept, meint der Chefredakteur. Die neue Website wird in jedem Fall interaktiv sein, damit "wir viel besser mit unseren Leserinnen und Lesern kommunizieren können". (APA)