Linz/Wien - Die börsenotierte VA Technologie AG (VA Tech) berichtet "vor dem Hintergrund der derzeitigen internationalen Situation der Kapitalgüterindustrie" von einem zufriedenstellenden Verlauf des ersten Geschäftsquartals 2003. Das Periodenergebnis nach Abzug von Steuern und Minderheitsanteilen hat sich von minus 21,7 Mio. Euro im Jahresabstand auf minus 7,4 Mio. Euro verbessert. Der Auftragseingang lag mit 1,057 Mrd. Euro um 1 Prozent über jenem des Anfangsquartals 2002. Der Auftragsstand per 31. März 2003 von 4,085 Mrd. Euro habe sich gegenüber dem Stand vor einem Jahr verringert, im Vergleich zum 31. Dezember 2002 allerdings um 3 Prozent erhöht, gibt das Unternehmen in einer Adhoc-Aussendung am Donnerstag bekannt.

Der Umsatz der ersten drei Monate 2003 lag mit 802 Mio. Euro um 7 Prozent unter der Vergleichsperiode 2002. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertamortisation (Ebita) lag mit 25,7 Mio. Euro um 39 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert. Vermindert um die Firmenwertamortisation ergibt dies ein operatives Ergebnis (vor Zinsen und Steuern) von 17,6 Mio. Euro im Vergleich zu 10,9 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Finanzergebnis verbesserte sich von minus 31,7 Mio. auf minus 25,3 Mio. Euro, was mit niedrigeren Zinssätzen und gestiegener Liquidität begründet wird.

Die Bruttoliqudität per 31. März betrug 810 (822) Mio. Euro. Nach Abzug der verzinslichen Verbindlichkeiten von 785 Mio. Euro ergab sich eine positive Nettoliquidität von 25 Mio. Euro nach minus 95 Mio. Euro zum 31. März 2002 bzw. plus 83 Mio. Euro Ende 2002.

Für das Gesamtjahr 2003 erwartet Vorstandsvorsitzender Erich Becker einen Auftragseingang und Umsatz in der Größenordnung des Vorjahres. Das operative Ergebnis soll deutlich gesteigert und ein positives Nettoergebnis erzielt werden.(APA)