Es ist sicherlich nicht die einzige Gelegenheit, bei dem man als Laie vom heimischen Schreibtisch aus Wissenschafter aktiv unterstützen kann - man denke etwa an die Suche nach potenziellen Alien-Signalen per SETI@home. Mit Sicherheit ist Zoonivers aber eine der umfangreichsten und spannensten Möglichkeiten, den Astronomen (und nicht nur diesen) bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen.

Was Zoonivers so erfolgreich macht, ist nicht nur die große Zahl an unterschiedlichen Projekten, die allen möglichen individuellen Interessen entgegenkommt. Einfach aufbereitete aber informative Erklärungen und kleine, dafür aber zahlreiche Arbeitsschritte geben einem das Gefühl, tatsächlich einen maßgeblichen Beitrag zur Erforschung des Universums zu leisten.

Das Prinzip ist stets ähnlich, egal ob man nach Hinweisen auf Exoplaneten sucht, Galaxien klassifiziert, die Mondoberfläche analysiert oder nach Solarstürmen Ausschau hält: Man bekommt ein hochauflösendes Bild vorgesetzt und muss es nach unterschiedlichen Kriterien beurteilen. Wer also gerade nichts besseres zu tun hat und auch nicht davor zurück schreckt, etwas dazuzulernen, dem sei die Seite wärmstens ans Herz gelegt:

--> Zoonivers - Real Science Online

(red)