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Reykjavik/Stockholm - Die nach dem Finanzcrash vor drei Jahren unvermindert von Geldnöten geplagten Isländer müssen danach trachten, innovative Geldquellen zu erschließen. Nun soll versucht werden, eine groß angelegte und auch auf den Export ausgerichtete Honigproduktion aufzuziehen. Zu diesem Zweck wurden mehr als eine Million Bienen von den finnischen Aland-Inseln importiert. 

Bisherige Versuche mit Bienenzucht auf der vom Pflanzenbewuchs nicht übermäßig geplagten Nordatlantik-Insel scheiterten kläglich. "Es ist in früheren Jahren nicht so gut gelaufen", zitierte der englischsprachige "Reykjavik Grapevine" einen der rund 100 hoffnungsfrohen Imker. Unterdessen habe man aber gelernt, wie die Bienen an die isländische Natur angepasst werden könnten, gab er sich optimistisch. Wie das im Detail funktionieren soll, verriet er nicht. (APA)