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Durschnaufen, Venus.

Foto: EPA/FELIPE TRUEBA

London - Venus Williams hat am Mittwoch mit Hängen und Würgen als erste Akteurin die dritte Runde in Wimbledon erreicht. Die als Nummer 23 gesetzte US-Amerikanerin rang die Japanerin Kimiko Date-Krumm, die im September schon 41 Jahre alt wird, nach 2:56 Stunden mit 6:7(6),6:3,8:6 nieder. Sie trifft nun auf die Spanierin Maria Jose Martinez Sanchez, die Bammer-Bezwingerin Monica Niculescu (ROM) beim 6:3,6:0 keine Chance ließ.

Das Zweitrunden-Match von Tamira Paszek gegen die US-Amerikanerin Christina McHale ist am Mittwochabend nun doch vom restlichen Tagesprogramm gestrichen worden. Es wird damit erst am Donnerstag ausgetragen. Die Absage des Spiels zwischen der 20-jährigen Vorarlbergerin und McHale ist auf APA-Anfrage beim Schiedsrichter-Office deshalb erfolgt, weil die mögliche Drittrunden-Gegnerin, entweder Francesca Schiavone (ITA-6) oder Barbora Zahlavova Strycova (CZE), nach Meinung des Oberschiedsrichters nicht mehr am Mittwoch hätte ermittelt werden können.

Auf Schiavones Platz hatte nämlich gerade erst ein Herren-Match begonnen. Aus Gründen der Chancengleichheit versucht die Turnierleitung die jeweiligen nächsten Gegner am gleichen Tag spielen zu lassen. Das Kuriosum war nun in der Folge, dass besagtes Herren-Match von Gilles Muller (LUX) gegen den als Nummer 31 gesetzten Kanadier Milos Raonic nur fünf Games lang währte, ehe der Kanadier aufgeben musste. Da das Schiavone-Spiel schon gestrichen worden war, musste ein anderes Damen-Match auf deren Court angesetzt werden. 

Für Melzer wird es delikat

Jürgen Melzer trifft in der zweiten Wimbledon-Runde am Donnerstag auf den frisch gebackenen Hertogenbosch-Sieger Dmitrij Tursunow. Der Russe, aktuell Nummer 53 der Welt mit Aufwärtstendenz, rang am Mittwoch in der Fortsetzung des am Vortag abgebrochenen Spiels den Letten Ernests Gulbis mit 6:3,3:6,7:6,7:6 nieder.

Tursunow ist nicht gerade ein Lieblingsgegner von Melzer, führt er im Head-to-Head mit dem Weltranglisten-Elften doch mit 3:1. Den einzigen Sieg hatte Melzer in der ersten US-Open-Runde 2010 mit einem Fünfsatz-Erfolg gefeiert. Das bisher letzte Duell verlor Melzer heuer im Viertelfinale von Marseille in drei Sätzen.

"Er ist ein extrem starker Aufschläger. Er spielt sich gerade wieder dorthin zurück, wo er eigentlich hingehört: unter die ersten 30 auf alle Fälle", ist Melzer voller Respekt und weiß, dass die Aufgabe delikat wird. "Ein sehr schwieriger Gegner auf Rasen. Er hat in Hertogenbosch sehr erfolgreich gespielt und kommt mit sehr viel Selbstvertrauen." Melzer erwartet kurze Ballwechsel. "Er lässt nicht wirklich viel dem Zufall übrig."

Tamira Paszek trifft um 13.00 Uhr auf die US-Amerikanerin Christina McHale. Die Spiele von Andreas Haider-Maurer und Jürgen Melzer sind nacheinander auf Court 12 angesetzt. Haider-Maurer bestreitet das zweite Match nach 13.00 Uhr gegen den Argentinier David Nalbandian, direkt danach folgt Melzer gegen Tursunow. (APA/red)