Weltweit werden Einzelheiten der optimalen Zufuhr in wissenschaftlichen Gremien derzeit kontrovers diskutiert. Harmonisierte, evidenzbasierte Empfehlungen für die Vitamin D, Folsäure- und Eisenzufuhr fehlen. wegen unterschiedlicher Bewertung von Detailfragen. Daten der WHO zeigen jedoch, dass weltweit eine große Anzahl der Schwangeren sowie der Säuglinge und Kinder unzureichend mit Vitamin D, Folsäure und Eisen versorgt sind.

Experten und Forscher diskutierten nun im Rahmen eines Workshops den aktuellen Forschungsstand zu Auswirkungen der Zufuhr von Vitamin D, Folsäure und Eisen in Schwangerschaft, Stillzeit und früher Kindheit. Die Forderung nach mehr Anstrengungen, um die verbreitete Unterversorgung zu bekämpfen, wurde laut.

Mehr kontrollierten Interventionsstudien mit ausreichend großen Fallzahlen sollen eine bessere Evidenzbasis für die Zufuhrmengen von Vitamin D, Folsäure und Eisen etablieren, um optimale präventive Effekte zu erzielen. (red)