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Wien - Nach der gestrigen Grundsatzvereinbarung zum Verkauf der ÖVAG-Osttochter Volksbank International (VBI) an die russische Sberbank geht es nun an die Verhandlungen zum Kaufvertrag. ÖVAG-Generaldirektor Gerald Wenzel bestätigte, dass bis Ende Juli dafür alles erledigt sein soll.

"Wir sind dabei, den Kaufvertrag auszuarbeiten", sagte der Generaldirektor der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) am Freitag. Zudem stünden eine Reihe von Organbeschlüssen an. Für den Verkauf der Ostbanktöchter an die Russen - exklusive Volksbank Rumänien - wird noch im Juli eine Aufsichtsratssitzung einberufen. Eine eigene Hauptversammlung braucht es dafür nicht mehr.

Die Sberbank wollte die rumänische Tochterbank nicht mit übernehmen. Für ihre Rumänien-Bank sucht die ÖVAG deshalb nun weiter einen Käufer. Diese Tochter wird bis dahin - so wie die VBI zuvor - zu 51 Prozent der ÖVAG gehören und zu je 24,5 Prozent der deutschen DZ/WGZ Bank und der französischen Volksbankengruppe.

"Wir wollen die rumänische Bank verkaufen", stellte Wenzel klar. Ob es noch heuer der Fall sein wird, sagte er nicht. Man werde dabei nicht hektisch werden. Über die Gründe, warum der russische VBI-Käufer das rumänische Geschäft nicht mitübernimmt, will Wenzel primär die Sberbank befragt wissen.

Zu Einzelheiten des VBI-Deals, namentlich zum Verkaufspreis, wurde bis auf weiteres Stillschweigen vereinbart. Lediglich kolportierte 570 Mio. Euro dementierte Wenzel heute als zu wenig.(APA)