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Baden ohne Chlor in Wiener Naturbadeseen.

Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Wien - Einige Bereiche der Donauauen sind zum Baden freigegeben. Dazu zählen die Dechant- und Panozzalacke, die Donau-Oder-Kanal Becken II und III und die Stadlerfurt. Sie sind ideale Orte, um sich zu entspannen, zu erfrischen und die Seele baumeln zu lassen. Für Kinder am besten geeignet ist die Panozzalacke. Das Wasser ist nicht besonders tief und die weitläufige Wiese bietet Platz zum Spielen und Verweilen.

Nacktes Badevergnügen

Idyllisch inmitten des Auwalds liegt die Dechantlacke. Das Gewässer mit seiner kleinen Insel wird besonders gerne von Nacktbadenden frequentiert. Bei der Stadlerfurt am Rande der Lobau gibt es hingegen ein Schotterufer mit angrenzender Naturwiese.

Möglichkeit zum Plantschen bietet auch der Donau-Oder-Kanal, der von den Wienerinnen und Wienern wegen seines klaren Wassers besonders geschätzt wird. Er besteht aus vier Abschnitten, von denen zwei zum Baden freigegeben sind: Der Donau-Oder-Kanal II, von Auwald umgeben, lockt am Nordende mit einer Liegewiese. Der Donau-Oder-Kanal III ist von Kleingärten umrandet. Sein südlicher Teil ist jedoch frei zugänglich und bietet Möglichkeit zum Sonnenbaden.

Regelmäßige Kontrollen der Badewasserqualität

Die Qualität der Naturgewässer wird regelmäßig überprüft. Im Zuge einer Wasserentnahme werden Sichttiefe, pH-Wert und Sauerstoffsättigung gemessen. Eine bakteriologische Untersuchung im Labor gibt Klarheit über die Wasserqualität. Alle Naturbadeplätze weisen laut Informationen der MA 49 ein hohes Maß an Wasserqualität auf. (jus, derStandard.at, 14. Juli 2011)