Bild nicht mehr verfügbar.

Cristina Kirchner ist seit Dezember 2007 Präsidentin von Argentinien.

Foto: Reuters/MARCOS BRINDICCI

Buenos Aires - Um Frauen vor Gewalt und Menschenhandel zu schützen, hat die argentinische Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner Anzeigen für Sexkontakte in Zeitungen verboten. Die Regelung tritt am heutigen Freitag in Kraft.

KritikerInnen befürchten, Fernandez' Regierung werde das Gesetz gegen oppositionelle Medien einsetzen, denen damit eine Einnahmequelle gestrichen wird. Viele sind auf offizielle staatliche Anzeigen angewiesen. Das Verbot betrifft nach Regierungsangaben Anzeigentexte und - bilder, die "missbrauchen, diffamieren, diskriminieren, entehren, erniedrigen oder die Würde von Frauen bedrohen". (APA)