Teheran - Entgegen zuvor anderslautender Berichte soll es sich bei dem am Samstag in der iranischen Hauptstadt Teheran ermordeten 35-Jährigen nicht um einen Atomphysiker, sondern um einen Elektronikstudenten handeln. Dies meldeten staatliche iranische Medien in der Nacht zum Sonntag.

Zuvor war berichtet worden, der 35-Jährige hätte Kontakte zur iranischen Atomenergie-Organisation gehabt. Die Agentur Mehr hatte ihn als Hochschullehrer für Physik und Atom-Experten bezeichnet.

Zuletzt waren Ende November vergangenen Jahres bei zwei Anschlägen in Teheran ein iranischer Atomexperte getötet und ein weiterer verletzt worden. Zu der Tat bekannte sich niemand, die iranische Regierung machte aber westliche Geheimdienste dafür verantwortlich und nahm mehrere Verdächtige fest. (red/APA)