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Rückkehr nach dem Sturm: Eine Schule nahe Manila

Foto: EPA Fotograf: ROLEX DELA PENA

Manila/Seoul - Der Tropensturm "Nock-ten" hat weitere Teile der Philippinen verwüstet und mindestens 41 Menschen getötet. Weitere 24 Menschen würden vermisst, teilte der nationale Katastrophenschutzrat am Donnerstag mit. "Nock-ten" erreichte am Donnerstag das Südchinesische Meer. Im Norden von Luzon verursachte er dennoch weiter heftige Regenfälle, die Erdrutsche auslösen könnten.

Unter Wasser

Am Mittwoch seien bei einem Erdrutsch in dem Gebiet zwei Polizisten und zwei Regierungsangestellte umgekommen, erklärte der Leiter des Katastrophenschutzrates, Benito Ramos. Bei vielen der Vermissten handelt es sich laut Ramos um Fischer, die während des Sturms aufs Meer fuhren. Da sie mit ihrem Fang ihre Familien ernähren müssten, nähmen sie das Risiko in Kauf. Fast 700.000 Menschen sind nach wie vor in Notunterkünften untergebracht, weil ihre Häuser unter Wasser stehen.

Nach den schweren Regenfällen und Erdrutschen in Südkorea in den vergangenen drei Tagen ist die Zahl der Todesopfer auf rund 50 gestiegen. 46.000 Soldaten sind zur Unterstützung der Polizei und Feuerwehr mobilisiert worden, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. (AFP, dpa, red)