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Am Rande der Autobahn oder in Nachbars Garten. Ausgesetzte Lieblinge sind ein Zeichen für die Urlaubshochsaison.

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Der anstehende Sommerurlaub stellt viele von uns vor ein Problem: Jetzt hat man die kleinen Lieblinge wochenlang gehätschelt und gepflegt, sie sind ordentlich in die Höhe - und uns ans Herz gewachsen. Aber sie mitnehmen an den Urlaubsort, nein das geht nicht. Der Flug, das Hotel, alles Hindernisse, die man vorher hätte bedenken sollen. Hat man aber nicht.

Eine gute Pflege ist nicht leicht gefunden. Alle Freunde, die in Frage kämen, fahren just zum selben Zeitpunkt auch in den Urlaub und extra Geld für einen Pflegedienst in die Hand nehmen, das möchte man auch nicht. Noch dazu Fremden den Wohnungsschlüssel überlassen, da müsste man ja sein gesundes Misstrauen überwinden. Also gut, es hilft nichts - die kleinen Lieblinge müssen weg. Der Plan ist gefasst: bei Einbruch der Dunkelheit werden sie ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Voll schlechten Gewissens schnell je einen unter den Arm geklemmt und im nachbarlichen Hof eingegraben.

Zum Glück handelt es sich nur um Zuckerblatt und Basilikum. Es gibt Menschen, die das auch mit Tieren machen. (Tanja Paar/derStandard.at/03.08.2011)