Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch mit überwiegend starken Verlusten tendiert. Wachstumssorgen für die US-Wirtschaft nach enttäuschenden und unerwartet schwachen US-Daten zu den persönlichen Einnahmen und Ausgaben drückten auf die Aktienkurse, hieß es.

Der Nikkei-225 Index in Tokio rutschte um 207,45 Zähler oder 2,11 Prozent auf 9.637,14 Punkte ab. Der Hang Seng Index in Hongkong sank deutlich um 428,74 Zähler (minus 1,91 Prozent) auf 21.992,72 Einheiten und musste damit den stärksten Tagesverlust seit einem Monat hinnehmen.

Deutliche Verluste musste auch die Märkte in Singapur und Sydney verbuchen. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.130,34 Zählern und einem Minus von 46,75 Punkten oder 1,47 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney ging um 102,0 Zähler oder 2,26 Prozent auf 4.408,3 Einheiten zurück. An der chinesischen Börse ging der Shanghai Composite leicht um 0,03 Prozent oder 0,77 Zähler auf 2.678,48 Punkte zurück.

Honda, Toyota, Suzuki und Canon verlieren

Unter den negativen US-Konjunkturdaten litten vor allem exportorientierte Werte. In Hongkong sackten die Papiere des Einzelhandelszulieferers Li & Fung um 4,90 Prozent auf 12,32 Hongkong Dollar ab. Des Titel des Logistikungternehmens Cosco Pacific rutschten gar um 7,46 Prozent auf 11,16 Hongkong Dollar ab.

In Tokio sackten Honda um 3,22 Prozent auf 3.010 Yen ab, Toyota verloren 1,27 Prozent. Für die Papiere von Sony ging es um 2,53 Prozent auf 1.923 Yen nach unten, während Canon um 1,73 Prozent auf 3.690 Yen nachgaben.

Der japanische VW-Partner Suzuki hat im ersten Geschäftsquartal einen Einbruch beim operativen Ergebnis verbucht. Das Geschäft mit Autos, Motorrädern und Motoren wurde durch das Erdbeben im März in Mitleidenschaft gezogen. Wegen des Produktionsstopps infolge der Naturkatastrophen ging der operative Gewinn um 20 Prozent auf 25,6 Milliarden Yen zurück. Die Suzuki-Papiere schlossen mit einem Rückgang von 2,03 Prozent auf 1739,0 Yen. (APA)