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Rowan Atkinson (links) am letzten Tag des Mille-Miglia-Oldtimerennens im Mai 2011 in einem BMW 328. Zerstört hat er am Freitag einen seiner Privatwagen, einen McLaren F1.

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London - Der britische "Mr. Bean"-Darsteller Rowan Atkinson hat sein Auto zu Schrott gefahren - nicht den alten Mini aus der Slapstick-Serie, sondern einen sündhaft teuren Supersportwagen. Der 56-Jährige sei nur knapp dem Tod entkommen, weil sein McLaren-F1-Renner nach dem Unfall in Flammen aufging, berichteten britische Medien am Freitag.

Atkinson sei nur leicht an der Schulter verletzt worden und könne vermutlich noch am Freitag das Krankenhaus wieder verlassen. Nach Medienberichten war es für Atkinson bereits der zweite Unfall mit dem McLaren, nachdem er 2008 auf ein anderes Auto aufgefahren war.

Die Polizei bestätigte zunächst lediglich, dass sich am Donnerstagabend in der Ortschaft Haddon in der Grafschaft Cambridgeshire ein Verkehrsunfall ereignet hat. "Ein Mann wurde mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht", sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes. Nach BBC-Informationen rammte der Schauspieler mit seinem Wagen einen Baum und einen Laternenpfahl.

Sportwagen um eine Dreiviertelmillion Euro

Atkinson gilt als Autonarr, er sammelt teure Sportwagen. Der McLaren F1 kostet rund 650.000 Pfund (750.000 Euro). "Mr. Bean" hatte sich vor kurzem erfolgreich als Fahrer in der britischen Kultsendung "Top Gear" versucht.

Der mit einer Sechs-Liter-Maschine von BMW bestückte McLaren F1 galt in den 1990er Jahren als schnellstes Straßenauto der Welt. Der Dreisitzer mit Flügeltüren beschleunigt mit seinen über 600 PS in 9,4 Sekunden auf 200 Kilometer pro Stunde und wird bis zu 360 Kilometer pro Stunde schnell. Ihn zu fahren, gilt als anspruchsvoll. 1995 war der damalige BMW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder mit einem F1, von dem es weltweit nur 100 Exemplare gibt, verunglückt. (APA)