Linz - Weiterhin keine Spur hat es am Montag zu einem 38-jährigen Schlosser gegeben, der seit Freitag früh aus Kopfing/St. Roman bei Schärding in Oberösterreich vermisst wird. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera hatte am Sonntag keine Spur finden können und die Suche war erfolglos eingestellt worden.

Die DNA-Analyse von der Blutlacke, die in der Werkstatt des Mannes gefunden wurde, war für Montag nicht zu erwarten. Man gehe aber davon aus, dass es Blut des 38-Jährigen sei. "Wir ermitteln im Umfeld des Abgängigen", sagte Chefinspektor Erich Allmer vom Landeskriminalamt. "Fremdverschulden ist ausgeschlossen, wir gehen vordergründig von einer Eigenhandlung aus", so Allmer weiter. Der Vermisste sei auch nach seiner Verletzung noch handlungsfähig gewesen.

Hunderte Einsatzkräfte an Suche beteiligt

Der 38-Jährige dürfte am Freitag bereits gegen 5.00 Uhr zu arbeiten begonnen haben. Rund zwei Stunden später bemerkte ein Kunde die Blutlacke. Die Ehefrau des Schlossers erstattete Vermisstenanzeige, nachdem sie ihren Mann nicht finden konnte. An beiden Türklinken des Werkstatteingangs befanden sich Blutspuren, ebenso noch vor der Werkstatt, danach verlor sich die Spur. Rund ein dreiviertel Liter Blut wurde in der Werkstatt gefunden.

Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz, der Österreichischen Rettungshundebrigade und zahlreiche Privatpersonen beteiligten sich am Freitag und Samstag an der Suche, auch Mordermittler waren am Einsatzort. Taucher der Cobra nahmen an der Suche teil, da sich unmittelbar neben der Werkstatt ein Schotterteich befindet. Da es bis Samstagabend keine Spuren gab, wurde die gesamte Suchaktion gegen 17.00 Uhr abgebrochen. (APA)