Im Ernstfall sollen Eltern relevante Daten von vermissten Kindern griffbereit haben.

Foto: Apple

Das FBI (Federal Bureau of Investigation) hat seine erste iPhone App veröffentlicht, die Eltern dabei helfen soll, verlorene Kinder wieder aufzuspüren. Mithilfe der "Child ID" App lassen sich persönliche Informationen wie auch Fotos der Kinder auf dem Smartphone speichern. Damit soll, wenn ein Kind vermisst wird, die Weitergabe aller wesentlichen Informationen an Behördenstellen erleichtert werden.

Keine Speicherung

Zudem enthält die App Checklisten mit Tipps, was in den ersten Stunden zu beachten ist, in denen das Kind vermisst wird. Das FBI versichert dabei, dass vorab keine Daten gesammelt oder von der Behörde gespeichert werden. 

Vorerst nur iPhone

Noch ist die kostenlose Child ID nur für das iPhone erhältlich, Updates für weitere Mobilgeräte sind seitens des FBI geplant. In den kommenden Monaten soll die App um weitere Features ergänzt werden.
Auf der Download-Seite in iTunes werden bereits die ersten kritischen Stimmen laut. Einen wesentlichen Teil vermisst die App nämlich tatsächlich selbst: ein Passwort. Im Falle eines Diebstahls des Geräts sind dem neuen Besitzer die Daten des Kindes schutzlos ausgeliefert. (ez, derStandard.at, 08. August 2011)