Microsoft schließt im Rahmen seines August-Patchdays 22 Sicherheitslücken mit 13 Updates, darunter sieben als "kritisch" bewertete Lücken im Internet Explorer. Betroffen sind die Browser-Versionen 6 bis 9. Dem Softwarekonzern zufolge sollen im kommenden Monat zuverlässige Exploits auftauchen und die Sicherheitslücken ausnutzen.

Kritische Lücken im DNS-Server

Zwei weitere Schwachstellen im Windows DNS-Server wurden ebenfalls als kritisch eingestuft. Sie treten unter Windows Server 2003, 2008 sowie 2008 R2 auf.

Weitere Lücken

Weitere Lücken befinden sich in Data Access Components, in Web Access für Remote-Desktop, im NDISTAPI-Treiber des Remote Access Service, im Windows-Client/Server-Runtime-Subsystem, in TCP/IP-Stapel, im Remote-Desktop-Protokoll und im Windows-Kernel. Betroffen sind Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2. Ebenso wie Visual Studio 2005, .NET Framework 2, 3.51 und 4 sowie Visio 2003, 2007 und 2010. Zur Stabilisierung wurden Updates für .NET Framework 4 unter Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, Windows 7 und Server 2008 R2 integriert.

Microsoft hat die Patches auf der Firmenwebsite bereitgestellt und rät Nutzern zu einem möglichst raschen Update. (ez, derStandard.at, 10. August 2011)