Die Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen französischen Hörfunkanstalt Radio France haben am Sonntag einen 24-stündigen Streik begonnen, um gegen die von der konservativen Regierung geplante Pensionsreform zu protestieren. Mehrere Sender der Anstalt, so etwa France Inter und France Bleu, haben alle Nachrichtensendungen absagen müssen. Der Non-Stop-Informationssender France Info funktionierte dagegen normal, hieß es von seiten der Direktion.

Gewerkschaftsverbände rufen zu Arbeitsniederlegung auf

Zu der Arbeitsniederlegung haben die Gewerkschaftsverbände CGT und CFDT aufgerufen. Sie forderten die Regierung dazu auf, die Altersrente nach dem Prinzip der Umverteilung beizubehalten und das Reformprojekt von Sozialminister Francois Fillon (UMP) zurück zu ziehen. Die Journalisten von Radio France hatten bereits am vergangenen Mittwoch auf Initiative der Gewerkschaften SNJm FO, CGT und CFTC gestreikt. (APA)