Cannes - Mit der Goldenen Palme ist am Sonntagabend der US-Film "Elephant" als bester abendfüllender Film der 56. Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet worden. Viele der an der Cote d'Azur prämierten Filme wurden zu echten Kassenschlagern, andere blieben bloße künstlerische Perlen. Die Trophäe wurde von der französischen Künstlerin Suzanne Lazon gestaltet. Die Nachrichtenagentur AFP stellt die Gewinner seit 1975 zusammen - seit jenem Jahr wird der Preis des bedeutendsten Festivals der Branche ununterbrochen vergeben:

1975: "Chroniques des annees de braise" von Mohamed Lakhdar Hamina (Algerien)
1976: "Taxi Driver" von Martin Scorsese (USA)
1977: "Mein Vater, mein Herr" von Paolo und Vittori Taviani (Italien)
1978: "Der Holzschuhbaum" von Ermanno Olmi (Italien)
1979: "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff (Deutschland) und "Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola (USA)
1980: "Kagemusha" von Akiro Kurosawa (Japan) und "Hinter dem Rampenlicht" von Bob Fosse (USA)
1981: "Der Mann aus Eisen" von Andrzej Wajda (Polen)
1982: "Vermisst" von Constantin Costa-Gavras (USA) und "Yol - Der Weg" von Yilmay Güney (Türkei)
1983: "Die Ballade von Narayama" von Shohei Imamura (Japan)
1984: "Paris Texas" von Wim Wenders (Deutschland)
1985: "Papa ist auf Dienstreise" von Emir Kusturica (Jugoslawien)
1986: "Mission" von Roland Joffe (Großbritannien)
1987: "Die Sonne Satans" von Maurice Pialat (Frankreich)
1988: "Pelle der Eroberer" von Bille August (Dänemark)
1989: "Sex, Lügen und Videos" von Steven Soderbergh (USA)
1990: "Wild at Heart" von David Lynch (USA)
1991: "Barton Fink" von Joel und Ethan Coen (USA)
1992: "Die besten Absichten" von Bille August (Dänemark)
1993: "Das Piano" von Jane Campion (Neuseeland) und "Lebewohl meine Konkubine" von Chen Kaige (China)
1994: "Pulp Fiction" von Quentin Tarantino (USA)
1995: "Underground" von Emir Kusturica (Jugoslawien)
1996: "Lügen und Geheimnisse" von Mike Leigh (Großbritannien)
1997: "Der Aal" von Shohei Imamura (Japan) und "Der süße Geschmack der Kirschen" von Abbas Kiarostami (Iran)
1998: "Die Ewigkeit eines Tages" von Theo Angelopoulos (Griechenland)
1999: "Rosetta" von Luc und Jean-Pierre Dardenne (Belgien)
2000: "Dancer in the Dark" von Lars von Trier (Dänemark)
2001: "Das Zimmer des Sohnes" von Nanni Moretti (Italien)
2002: "Der Pianist" von Roman Polanski (Polen/Frankreich)
2003: "Elephant" von Gus Van Sant (USA)
(APA)