Graz - Andrea Herberstein, durch Heirat Schlossherrin geworden, überlegt sich bereits seit einigen Jahren, wie die historische Tenne des oststeirischen Gutes Herberstein sinnvoll genutzt werden kann. Die Entscheidung ist nun gefallen: Das rund 750 Quadratmeter große Gebäude mit einer Firsthöhe von zehn Metern wird zum Museum für die Plastiken des Bildhauers Bruno Gironcoli umgebaut. Als Ausbaustufe ist an eine unterirdische Halle (1000 Quadratmeter) gedacht. Mit den Plänen beauftragt wurde der Architekt Hermann Eisenköck, der zusammen mit Günter Domenig in Wien das T-Mobile-Center St. Marx realisiert. An den Kosten beteiligen sich das Land Steiermark und der Bund. Kunststaatssekretär Franz Morak, Steirer, lädt daher am Mittwoch zusammen mit Landeshauptfrau Waltraud Klasnic zu einer Pressekonferenz ein. (trenk, DER STANDARD, Printausgabe vom 26.5.2003)